Gerald Sibleyras und Jean Dell - Anderthalb Stunden zu spät
Anderthalb Stunden zu spät ist eine typisch französische Beziehungskomödie mit rasanten Wortgefechten und erquickenden Dialogen. Er steht bereit für das bevorstehende Abendessen bei seinem Geschäftspartner, an den er seine Anteile an der gemeinsamen Firma verkauft hat. Das soll gefeiert werden. Man ist spät dran. Mit wachsender Anspannung wartet er auf seine Frau. Sie nimmt sich Zeit, denn ihr ist nicht nach Feiern zumute, auch nicht auf ein langweiliges Geschäftsessen mit Alibifreunden. Sie hat keine Lust auf inhaltslose Konversation und träge Geselligkeit. Ihr Bedürfnis ist Zweisamkeit, intensive Gespräche, Rebellion statt Ruhestand. Mit viel Humor und Schlagfertigkeit sezieren die beiden ihr Leben und die gemeinsame Beziehungsgeschichte. Bis sie dann doch noch zur geplanten Verabredung aufbrechen, allerdings anderthalb Stunden zu spät.